Medienmitteilung FuCs

Small is beautiful – Atomkraft für alle!

Im Rahmen des Impulsprogramms «Future Climate Solutions (FuCS)» werden die nachfolgenden Massnahmen heute Mittwoch einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Im Wesentlichen geht es um die «konkrete Umsetzung der aktuellen technologischen Fortschritte im Bereich der Mikro-Atomkraft», so der Kommunikationsverantwortliche von FuCs. Die Idee ist demnach schnell umrissen. Die Forderung lautet: Eine kleine nukleare Anlage soll bis in zehn Jahren in jeder Gemeinde zentral gelegen den örtlichen Strombedarf abdecken.

Dabei können die Gemeinden entsprechend deren Strombedarf zwischen den drei Prototypen Nano, Mikro und MikroPlus wählen und das passgenaue System realisieren. Dadurch wird parallel auch dank dezentraler Versorgung die Stabilität des Stromnetzes sichergestellt. Die Prozesse in diesen Minireaktoren sind völlig automatisiert und die Wartung besteht im Wesentlichen durch die Überprüfung des Wasserstandes. Daher kann jeweils der örtliche Werkhof diese Arbeiten abdecken. Revisionen und Innenreinigungen benötigt das System nur alle zehn Jahre, da bloss geringste Mengen Uran benötigt werden und der radioaktive Abfall mengenmässig im System eingelagert werden kann. Es besteht keine Gefahr eines nuklearen Desasters wie damals in der Phase der Prototypen in Lucelle. Und es besteht keine Gefahr in Bezug auf allfällige Versorgungsengpässe: Putin hat grosses Interesse, uns weiterhin zuverlässig Uran zu liefern, auch wenn er eigentlich lieber weiterhin Gas und Öl als thermische Energie in grossen Mengen liefern würde und daher – wie allgemein bekannt ist – auch aktiv den Ausbau der Windkraft bekämpft. Die Windkraft, welche ja eigentlich das Winterstromproblem lösen könnte.

Diese Technologie ist insbesondere ein grosser Durchbruch, da jetzt der Strom wirklich zu den Menschen gelangt in Produktion und Verbrauch. Es ist auch die Antwort darauf, dass die perfekte Ergänzung zum solaren Sommerstrom in der Schweiz kaum ausgebaut wird: Nach wie vor hat die Windenergie, welche insbesondere die Winterstromlücken abdecken könnte, einen schweren Stand. Dies wären andere perfekte Lösungen. Aber die Zeit ist noch nicht reif für die Nutzung der Kraft des Windes, welche im Überfluss da wäre.

Nun setzt das Impulsprogramm voll auf die Mikro-Atomkraft. Am 1.4.26 gibt es zahlreiche Informationsveranstaltungen. Einerseits wird in allen Gemeindeverwaltungen um 10:00 eine Einführung für Werkhofmitarbeitende online parallel aufgeschaltet; insbesondere im Bereich Strahlenschutz. FuCS möchte mit dieser zeitgleichen Info möglichen unbegründeten Ängsten begegnen. Im Anschluss wird um 15:00 eine vertiefte Projektvorstellung für die Behörden erfolgen. Diese Vorstellung ist öffentlich und unter www.fucs.ch/go_live durch die ganze Bevölkerung mitzuverfolgen.

Gleichzeitig wird eine Petition lanciert, bei der die Bevölkerung bereits jetzt darauf aufmerksam machen kann, dass sie nicht gewillt ist, eine Verwässerung dieses zukunftsgerichteten Vorhabens hinzunehmen. Unterschreiben kann man diese Petition unter www.fucs.ch/petition,

Für den genauen Standort seien gemäss FuCS die Gemeinden zuständig. Sinnvollerweise sollte ein zentraler Ort vorgesehen werden, damit die Abwärme optimal genutzt werden könne. Die Installationen bestehen bei der Mikro-Variante aus einem Würfel von sechs Metern Seitenlänge. Also durchaus überschaubar und ästhetisch raffiniert gelöst.

«Von einem gewissen Stolz, sei man schon beseelt», meint der Kommunikationsverantwortliche von FUcS, «dass man die künftigen Energieprobleme ganz ohne Windkraft lösen könne». Die einzelne Anlage sei zwar klein, das Projekt insgesamt jedoch sei ein grosser Wurf.

Was hier klar ein 1. April Scherz ist, wird von Windkraftgegnern und AKW-Befürwortern als wünschenswerte Zukunft positioniert. Die Weltlage zeigt jedoch: Energieautonomie ist eine Sicherheitsfrage!

Für eine enkeltaugliche Zukunft – 100% erneuerbare Energieversorgung