«Da die Versorgung insbesondere im Winter kritisch ist, braucht es mehr Winterproduktion aus erneuerbaren Energien sowie den Ausbau des Netzes und ein Stromabkommen.» Dies ist der erste Satz einer Studie des VSE (Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen:
VSE Stromversorgungs-Index 2026: Schweiz verfehlt gesetzliche Versorgungsziele deutlich | VSE
In der Studie werden Stromnachfrage, Erneuerbare Energien, Flexibilität des Netzes, Zusätzliche Stromproduktion und das Netz betrachtet.
Kritische Punkte werden angemahnt: «Mehr Akzeptanz und schnellere Verfahren für Grossprojekte sind entscheidend. PV muss konsequent auf Winterproduktion ausgerichtet werden. Insbesondere der Ausbau der Wasser- und Windkraft ist zentral, da ohne einen deutlichen Zubau die Ziele für die Winterstromproduktion nicht erreicht werden können. Bei der Wasserkraft ist neben den grossen Speicherkraftwerken auch ein Ausbau von kleinen und mittleren Anlagen erforderlich. Selbst bei Umsetzung aller gemeldeten Projekte bleiben die Ziele unerreichbar. «
«Stromabkommen rasch verabschieden und den Netzumbau beschleunigen. Der «Netzexpress» muss vom Parlament beschlossen werden, um Verfahren zu vereinfachen.»
Das Zielbild des VSE für 2050 ist klar:» Effizienzsteigerungen sind umgesetzt, die Winterstromproduktion durch gezielten Ausbau von Wasserkraft, Windkraft und PV-Alpin gesichert, ergänzende Produktionskapazitäten – also flexible, bedarfsgerechte Anlagen zur Absicherung in Zeiten geringer erneuerbarer Produktion – stehen bereit, Speicher und Flexibilitäten sind ausgebaut und das Stromnetz ist modernisiert sowie grenzüberschreitend leistungsfähig.»
Die Ziele des VSE decken sich also vollumfänglich mit den Forderungen von Pro Wind:
Mehr Windkraftanlagen sind unabdingbar. Dazu müssen die Verfahren beschleunigt werden.
